Olivenöl
Olivenöl und Oliven sind der Geschmack des Südens. Die mediterrane Küche hat den Oliven aus der Provence, Apulien, Sizilien, der Toskana und Andalusien ein unendliches Reservoir von Rezepten gewidmet. Seit rund 30 Jahren ist das Olivenöl auch in der deutschen Küche zu Hause. Doch was macht den „Stolz des Südens“ aus?
Anbaugebiet und Anbauweise, Ernte- und Verarbeitungsmethode, die Olivensorte und der Erntezeitpunkt spielen eine große Rolle für den Geschmack und die Farbe des Olivenöls. Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe sind drei Aromenkomponenten, die bei einem hervorragenden Öl miteinander im Einklang stehen.
Die berühmte Tranche-Olive – auch „schwarze Perle“ genannt – wächst in der Gegend um Nyons und den Coteaux des Baronnies. Sie liefert ein nach Mandeln und Haselnüssen schmeckendes Olivenöl mit einer grün-gelben Farbe und einem zarten Aroma. Wie auch andere provenzalische Olivenöle – aus Saint-Remy und dem Vallée des Baux de Provence – zeichnet es sich durch einen sehr fruchtigen, frischen und reinen Geschmack aus.
Sehr bekannt ist auch die französische Olivensorte Picholine. Sie wird im Departement Gard bei Nîmes angebaut. Die schwarzen Oliven werden im reifen Zustand geerntet und zu einem kräftigen, fruchtigen Olivenöl verarbeitet
Frankreich führte als erstes Land eine Herkunftsbezeichnung für Olivenöle ein. Die Region Nyons legte sich 1994 auf die Erzeugung von Olivenöl aus dem kontrollierten Anbau (A.O.C) fest. Damit sollen Qualität, Sorte und Herkunft der eingesetzten Oliven garantiert werden. Das Olivenöl aus Nyons gilt als besonders hochwertig.
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